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Unsere Gewinnerschulen 2015


Gymnasium Oldenfelde:
Forscherlabor

Es steht außer Zweifel, dass naturwissenschaftliche Kompetenzen Teil einer modern definierten Allgemeinbildung sind. Kenntnisse, Methoden und Vorgehensweisen der Naturwissenschaften prägen das moderne Leben, dem gesellschaftlichen Diskurs über das Machbare und das moralisch Wünschenswerte kann sich niemand entziehen. 


Am Gymnasium Oldenfelde räumen wir den Naturwissenschaften neben dem Musischen und den Fremdsprachen einen breiten Raum ein. Die örtlichen Voraussetzungen sind optimal: ein Teich und die Wandse befinden sich auf dem Schulgelände, das Naturschutzgebiet Höltigbaum ist fußläufig zu e ...




Projekttagebuch
Gymnasium Oldenfelde

06. Juli 2017

Informatik mit Arduinos

Redakteur/-in: Sarah Ewerlin

 

"Wie bringe ich die LED automatisch zum Leuchten, wenn es dunkel wird?", "Wie baue ich eine Alarmanlage für mein Zimmer?", "Wie kann ich mit dem Display und dem Touchpad meinen eigenen Taschenrechner bauen?"

Mithilfe von Arduinos (eine Art kleines Computersystem, an das zahlreiche Sensoren und Aktoren angeschlossen werden können und das programmiert werden kann), vertiefen sich etwa 10 Mittelstufenschüler und -schülerinnen einmal pro Woche für 2 Stunden in die Geheimnisse der Physik, Informatik und Mathematik, um ihre ganz eigenen Alltagshelfer zu entwickeln. In der Schule stehen hierfür 20 umfangreiche Sets zur Verfügung. Gleich nach der Sicherheit im Umgang mit Strom und technischen Geräten steht der Spaß am Ausprobieren, Entdecken und Entwickeln ganz oben auf der Liste der Labor-Ziele. Im Schuljahr 2016/17 wurde der Teil des Labors von mir, der Informatiklehrerin Susan Mielke, aufgebaut und betreut. Ich wurde dabei besonders von den Oberstufenschülern Sören Helms und Louis Kazmierowski unterstützt. Diese werden das Projekt im nächsten Jahr weiterführen.

 

Die meisten Schüler haben sich mittlerweile auch ein Arduino-Set von den Eltern gewünscht, um ihre Projekte auch zu Hause weiterführen zu können.

 

Geschrieben von Susan Mielke

 

 

05. Juli 2017

Stammzellen bei ScienceConnected

Redakteur/-in: Sarah Ewerlin

Letzten Mittwoch fand die zweite Veranstaltung von ScienceConnected statt, die von Schülerhand geplant war. Es war wieder ein echter Erfolg. Viele Schüler sind nach der Schule da geblieben, um von einer Forscherin aus dem UKE etwas zu hören. Es ging um ihre aktuelle Forschung: Kann man mit Stammzellen schon heilen? Dabei gab sie realistische Einschätzungen ab und traute sich nach Fragen unserer Moderatorin Tara aus der elften Klasse auch etwas über ihre persönliche Meinung zu sagen.

Diese Veranstaltungnen werden wir nächstes Jahr weiterführen!

26. Juni 2017

ScienceConnected startet durch

Redakteur/-in: Sarah Ewerlin

Heute fand das erste komplett von Schülern organisierte Event statt. Die Schüler haben sich selbstständig ein Thema ausgesucht, einen Experten gefunden, das Interview vorbereitet und die ganze Orga, wie Werbung und Absprachen übernommen. Ich habe heute nur Hände geschüttelt - sonst nichts.

Über 100 Schüler der achten Klasse bis zu Oberstufe waren zu ScienceConnected da. Es ging um Kunststoff und Recycling. Es gab einen kurzen Vortrag von Herrn Prof. Dr. Walter Kaminsky und danch haben die Moderatoren (siehe Bild) und das Publikum viele Fragen an ihn gestellt. Dabei ging es auch über die Mülltrennung in Deutschland und ökonomische Fragen.

Am Mittwoch findet schon das nächste ScienceConnected der zweiten Gruppe statt!

16. Juni 2017

ScienceConnected nun in Schülerhand

Redakteur/-in: Sarah Ewerlin

Letztes Jahr haben wir im Rahmen von ScienceConnected schon einige Wissenschaftler eingeladen, damit sie über sich und ihre Forschung berichten. Nun wurde dies in Schülerhand gegeben und bald schon stehen die ausschließlich von Schülern geplanten und organisierten Veranstaltungen an. Dabei mussten die Schüler auch Termine mit dem Schulleiter absprechen oder Experten anschreiben. Sie bereiten sich thematisch vor, da sie sich entschlossen haben, eher eine Interview-Form zu wählen.

Auf dem Foto sieht man eine der beiden Gruppen aus Oberstufenschülerinnen und -schülern, die die Planung übernommen haben. Nächstes Jahr sollen auch jüngere Schülerinnen und Schüler mitwirken können.

16. Juni 2017

Auslug zum Staunen - IdeenExpo

Redakteur/-in: Sarah Ewerlin

Auch dieses Jahr hat das Labor einen Ausflug zum Jahresabschluss gemacht. Da es sich so gut angeboten hat, ist das Labor mit 19 Schülern zur IdeenExpo nach Hannover gefahren. Dort haben Aussteller in drei Messehallen allerlei Interessantes an Technik und Naturwissenschaften ausgestellt. Die Schüler haben sehr viel mitmachen können.

 

Laut Bennet (5.Klasse) „hätten wir noch 6 Stunden länger bleiben können“. Es durfte gelötet (siehe Bild mit Ike aus der achten Klasse), gestanzt, gefragt, gefahren, gefuttert, gestaunt, gehüpft, gepackt und viel gelacht werden. Joscha und Jakob (Klasse 9) haben sich bestimmt eine halbe Stunde mit einem Professor aus der Uni Wismar über Robotik unterhalten können und Niklas und Ike (Klasse 8) durften beide im Flugsimulator mitfliegen. Vy (Klasse 9) und Eldrid (Klasse 6) konnten sich einen Rettungswagen von innen anschauen und eine kleine Übung mitmachen während Lars (Klasse 6) über die viele Technik gestaunt hat und eine Virtual Reality Brille ausprobiert hat.

 

Auf dem Bild sind wir alle zu sehen.

 

Vorne: Bennet ("Keimungsversuche") und Eldrid ("Waschmitteltest")

 

Reihe 2 von links: Lars (Projekt "Beeinflussung von Schimmel"), Charlotte (Klasse 7, Projekt "Zahnpastatest"), Ich und Lina (Klasse 6, "Keinungsversuche" und "Boote")

 

Mittlere Reihe: Ferderik (Klasse 9, "Strom durch Wasser mit Propellern"), Anouk (Klasse 7, "Zahnpastatest"), Minoo (Klasse 8, "Magnetisches Papier") Kjeld (Klasse 9, "Strom durch Wasser mit Propellern" und "Wunderkerzen") und Laura (Klasse 8, Projekt "Zuckerseifenblasen")

 

Hintere Reihe: Ike (Klasse 8, "Magnetisches Papier"), Madita und Niklas (Klasse 9 und 8, "Das unendliche Pendel"), Quyen (Klasse 9, "Waschmitteltest"), Liva (Klasse 7, "Zahnpastatest"), Vy (Klasse 9, "Waschmitteltest"), Joscha und Jakob (Klasse 9, "Aquaponic-Systeme und Robotik")

 

Der Tag war super und hat die Gruppe noch mehr zusammengeschweißt. Neue Projekte wurden besprochen und natürlich wurde während der Busfahrt ordentlich Game of Quotes gespielt.

 

 

01. Februar 2017

Wir bekommen mehr Unterstützung

Redakteur/-in: Sarah Ewerlin

Wir freuen uns riesig, dass das Labor wächst. Am Tag der offenen Tür sind schon sehr viele Eltern mit ihren noch Viertklässlern durch das Labor gelaufen und waren begeistert. Alle Laborschüler waren da und haben von ihren Projekten erzählt und so ihr Publikum begeistert. Nach den Sommerferien werden wir viele Anfragen von den neuen Fünftklässlern haben.

Wir sind inzwischen eine feste Größe an unserer Schule geworden.


Durch diese tolle Entwicklung angespornt werden wir das Labor noch mehr zeitlich und personell erweitern. Frau Mielke (siehe Bild) wird auch im Labor mitarbeiten und uns im Bereich Informatik und Robotik ergänzen. Mit Robotik-Ausrüstung können wir dann allen interessierten Schülern anbieten zu uns zu kommen und sich auszuprobieren. Auch hier möchten wir, dass die Schüler, die schon länger dabei sind, die neuen Schüler beraten und unterstützen.

Ich freuen mich schon, wenn ich hier die ersten Bilder posten kann.

08. Dezember 2016

Forscherlabor unterstützt MINT-Tag

Redakteur/-in: Sarah Ewerlin

Am 22. November fand der 3. hamburger MINT-Tag statt. Natürlich waren wir auch dabei.

Mehrere Klassen haben sich z.B. mit der Astronomie auseinander gesetzt. Nach einem Vortrag kamen viele Fragen auf wie "Wann ist etwas noch ein Planet und wann schon eine Sonne?"  Auch ich habe so einiges gelernt.

Die Schüler der Klassen durften danach noch ein eigenes Teleskop bauen, mit dem man den Nachthimmel erforschen kann. Da dies gar nicht so einfach ist, haben Schüler des Forscherlabors die Bastler unterstützt. Auf dem Bild ist Stine Menk (Klasse 12) zu sehen, wie sie einem Schüler aus den Klassen erläutert, wie man die Kanten zusammenklebt und die Linsen einfügt.

Viele Schüler waren begeistert und haben auch beim Basteln noch Fragen gestellt. Ich bin gespannt, wie viele nun mit den Teleskop in den Nachthimmel schauen und nicht nur mehr sehen sondern auch verstehen.

17. November 2016

Tage der offenen Tür im Labor

Redakteur/-in: Sarah Ewerlin

Am 9. und 10.11. hatte das Labor seine Pforten für die Schulöffentlichkeit geöffnet. Interessierte Schüler konnten sich die Räumlichkeiten und die Schüler des Labors anschauen, mit ihnen reden und lachen.

Die Schüler des Labors waren natürlich aufgeregt und einige haben extra etwas vorbereitet, z.B. eine ganze Reihe von selbstgemachten Wunderkerzen. So haben wir neue Mitglieder gewonnen, die diese Woche das erste Mal dabei waren. Nun beginnt für sie die schwere und besondere Phase sich ein Projekt zu suchen. Dies machen Schüler im normalen Schulalltag kaum und wenn, sind der Themenwahl starke Grenzen gesetzt. Im Labor können sie in allen drei Naturwissenschaften forschen, das ist am Anfang gar nicht so einfach.

Unsere alten Hasen freuen sich schon darauf die neuen Schüler zu unterstützen.

01. November 2016

Hier spielt die Physik

Redakteur/-in: Sarah Ewerlin

Im September hat das Labor wieder seine Pforten geöffnet. Nun haben wir zwei Tage die Woche auf und ich habe Unterstützung bekommen. Dr. Michael Riebandt hat den Mittwoch übernommen und bietet den Schülern nun auch kompetente Beratung in Physik. Ich als Bio- und Chemielehrerin bin am Donnerstag da. So sind einige Schüler an beiden Tagen am Forschen und einige kommen nur am Schwerpunkttag.

Zusätzlich sind wir nun eine Kooperation mit der Uni Hamburg eingegangen und haben tatkräftige Unterstützung von einer Masterstudentin aus dem Bereich Molecular Life Sciences bekommen.

Auf dem Bild sind Jakob Oltmanns (Klasse 9) und Minoo Bashiry (Klasse 8) zu sehen, die gemeinsam eine Murmelbahn planen. Die beiden und 4 weitere Schüler aus den Klassen 7 bis 10 sind nun fleißig am kleben und bauen. Eine riesige Murmelbahn haben wir an unserem Ausflug zum Universum Bremen gesehen und die Schüler waren davon fasziniert. Herr Riebandt unterstützt die Gruppe zusätzlich mit physikalischem Wissen über Flugbahnen und Beschleunigung. Wir sind gespannt!

17. Juli 2016

Forscher machen Unterricht

Redakteur/-in: Sarah Ewerlin

Am Mittwoch haben Frederik Glitz und Kjeld Nedetzka in einer anderen Klasse ihre Forschung vorgestellt. Dabei haben sie einen Vulkan gezeigt, der rot brennt und sie haben die Oxidation von Magnesium mit Reaktionsgleichungen an der Tafel erklärt. Die Schüler waren begeistert. Genau dieses Thema besprechen sie gerade im Unterricht. "Dann so einen tollen Vulkan zu sehen, war schon cool", sagte ein Schüler nachher.

 

Kjeld sagte seinen Mitschülern aber auch: "Denkt nicht, dass dies einfach ist und man nur ein paar Sachen ineinander kippen kann. Wir haben lange gebraucht, bis dies so aussieht." Die Schüler haben Fragen gestellt und konnten Redox-Reaktionen nochmal auf eine neue Weise kennenlernen. Sicherlich ist es auch einfacher anderen Schülern Fragen zum Thema zu stellen als Lehrern, die einen auch bewerten. Schüler lehren Schüler war ein voller Erfolg.

 

Frederik und Kjeld haben ihr Thema auch gleich noch am Freitag einer anderen Klasse vorgestellt. Da waren sie nicht mehr ganz so aufgeregt.

 

Nach den Sommerferien soll so etwas zu Routine werden. Mit dem Beamer können die Forscher dies nun auch sehr gut üben. Alle waren vom neuen Multimediaangebot sehr begeistert, ich musste die Forscher am Abend regelrecht rausschmeißen.

07. Juli 2016

Exkursion "ins" Universum

Redakteur/-in: Sarah Ewerlin

Am Dienstag ist das komplette Forscherlabor ins Universum Bremen gefahren. Die Schüler haben dort einen ganzen Tag forschen und entdecken können. Es war ein sehr intensives Gruppenerlebnis, da man vieles nur zu zweit oder in einer kleinen Gruppe machen kann. So wurde gebaut, befragt, getestet, erklärt, geholfen und gestaunt. Als ich Frederike Kröger aus dem Labor am Tag nach dem Ausflug in der Schule traf, rief sie: "Frau Ewerlin, das war der beste Tag in diesem Schuljahr! Das war sooo cool."

 

Ich freue mich, so etwas mit meinen tollen Schülern machen zu können. Wir sind als Gruppe enger zusammen gewachsen und freuen uns auf Zuwachs im nächsten Schuljahr.

 

Nächsten Dienstag werden die Labor-Schüler auch unseren gestern eingebauten Beamer bewundern und testen können. Auf diesem können die Schüler Präsentationen üben, die sie dann in anderen Klassen über ihre Themen halten (natürlich mit prakitschen Aspketen gemischt!).

 

Planungen: Im nächsten Schuljahr bekommen wir unterstützung von Ruth Rietow, die als Studentin zu uns stößt. Außerdem wird das Labor nun auch an zwei Tagen der Woche offen sein. Herr Riebandt wird den zweiten Tag übernehmen. Damit haben wir endlich die zeitliche Ausweitung geschafft. Die Schüler freuen sich schon sehr: "Warum ist denn nicht gleich die ganze Woche auf? Ich komme immer", fragte mich Willem, der gerade zu Vulkanen forscht.

02. Juni 2016

Recherche leicht gemacht

Redakteur/-in: Sarah Ewerlin

Endlich haben wir moderne Laptops zum recherchieren bekommen. Niklas sucht gerade einen Pulsmesser für sein neues Projekt, in dem er sich mich Ängsten beschäftigt. Er hat schon viele Schülerinnen und Schüler befragt "Wovor hast du so richtig Angst?". Nun will er mit dem Pulsmesser testen, ob man sich eine Angst auch wieder abgewöhnen kann.

 

Laura recherchiert über Cremes. An diesem Projekt arbeitet sie nun schon über ein Jahr. In dieser Zeit hat sie eine passende und haltbare Grundcreme entwickelt. Nun möchte sie der Creme einzelne Inhaltsstoffe zufügen. Dafür benötigt sie natürlich einige Tester, die sie demnächst anwerben möchte.

 

An diesem Tag war auch der Elektriker für den Beamer da. Kjeld und Frederik aus dem Labor werden übernächste Woche eine andere Klasse besuchen und von ihrem Projekt erzählen. Natürlich bekommen die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse auch etwas zu sehen, wenn man schon über Pyrotechnik spricht. Die beiden sind positiv aufgeregt und freuen sich, anderen Schülern die nicht im Forscherlabor sind, von ihrer Arbeit zu erzählen. Hier bringen also Schüler Schülern etwas bei und sie haben Spaß daran.

Solche Vorträge können nun demnächst auch im Labor geprobt werden, wenn der Beamer da ist.

 

Bald ist auch der letzte Vortrag für dieses Schuljahr dran. Ich werde dann die Gruppe zusammenrufen, die sich gebildet hat, um die Vorträge zu übernehmen. Dann können sie entscheiden, welche Wissenschaftler eingeladen werden.

 

Wir planen bereits einen gemeinsamen kleinen Ausflug zum Universum Berlin. Die Schülerinnen und Schüler treffen sich regelmäßig in der Mittagspause. Gemeinsam wollen sie jetzt einen Ausflug machen. Einen Termin haben wir schon bekommen, nun steht die Planung an.

 

Ab den Sommerferien wird das Labor wieder an einem Donnerstag von mir betreut werden. So können auch Schülerinnen und Schüler der Oberstufe wieder in das Labor, dies war am Dienstag schwierig. Derzeit suche ich jemanden für die Betreuung am Dienstag, damit wir auch zeitlich expandieren. Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe hätten dann zwei Tage in der Woche Zeit, um sich auf Forschungsreise zu begeben.

24. Mai 2016

Besuch vom Kamerateam

Redakteur/-in: Sarah Ewerlin

Heute war das Kamerateam da, um einen kleinen Film über unsere Arbeit zu drehen. Die Schüler waren mächtig aufgeregt. Als sie die professionelle Kamera gesehen haben, war sie gleich noch ein wenig mehr aufgeregt!

 

Wir wurden bei unserem dritten Vortrag begleitet. Herr Johannes Brandi erzählte den Schülern heute etwas über Impfungen und Ebola. Die Pausenhalle war so voll wie noch nie. Es sind mehr Schüler als erwartet gekommen. Nach dem Vortrag wurden noch eine halbe Stunde lang Fragen gestellt und von Herrn Brandi beantwortet. Die Schüler waren begeistert.

 

Toll, dass ich mich auf das Planungsteam für den Vortrag verlassen konnte. Die Schüler sind schon in der Pause vor dem Vortrag da gewesen, um die Technik aufzubauen und zu helfen. Der Abbau ging ganz von alleine, ohne dass ich noch da war.

 

Im Anschluss an den Vortrag ging es direkt mit dem Kamerateam ins Labor. Jeder Schüler wurde interviewt und bei seiner Arbeit gefilmt. Einige waren etwas eingeschüchtert und andere blühten direkt auf. Es hat sehr viel Spaß gemacht, vor allem auch wegen des sehr netten Teams.

 

Ein aufregender Tag, auch für mich. Es war schön.

06. Mai 2016

Bericht von Jasmin Hashemzada

Redakteur/-in: Sarah Ewerlin

Eben erreicht mich ein Bericht von einer Schülerin aus der elften Klasse, die den Vortrag besucht hat:

 

"Am Dienstag, den 26. April 2016, fand um 14 Uhr in der Pausenhalle ein Vortrag über Molecular Life Sciences (Biochemie) von Dana Winter statt, in dem sie uns das Teilgebiet in der Biologie näherbrachte, über ihre Forschungsarbeit berichtete und über ihr Studium mit uns sprach. Organisiert wurde das Ganze von Frau Ewerlin, die das Forscherlabor leitet und mit diesem Schulprojekt letztes Jahr einen Preis der Claussen-Simon-Stiftung gewann. Dies ist bereits der zweite Vortrag von „Science Connected”.

 

Molecular Life Sciences (kurz: MLS) ist ein Studienfach, was sich mit den molekularen Grundlagen zellulärer Vorgänge beschäftigt. Frau Winter studiert an der Universität Hamburg, wo das Studium fächerübergreifend ausgerichtet ist, da die Grundlagen aus den Bereichen der Biologie, Chemie, Physik und Medizin vereint werden und von den Fachbereichen Chemie und Biologie sowie der Medizinischen Fakultät gemeinsam ausgerichtet werden.

 

Die junge Masterstudentin erzählte uns einiges über ihre Bachelorarbeit und der damit verbundenen Forschungsarbeit, mit der sie sich beschäftigte. Im Labor versuchte sie mithilfe eines Teams herauszufinden, ob der Hemmstoff „C1“ einen Einfluss auf die Bewegung von Tumorzellen haben könnte, um diese dann weitestgehend zu minimieren. Trotz des mehr oder weniger enttäuschenden Ergebnisses, sammelte Frau Winter viel Erfahrung und wurde darin bestätigt, dass sie ihren Karriereweg nach dem Studium in Richtung der Medizintechnik anstreben wird.

 

Nach Abschluss des MLS Studiums haben Absolventen eine erstaunlich breite Auswahl an Berufsperspektiven. Typische Arbeitgeber sind Pharma-, Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen, Untersuchungslabors, die Lebensmittelindustrie sowie Firmen aus der Chemie- und sogar Kosmetikbranche.

 

Zusammenfassend lässt sich über den Vortrag sagen, dass ich äußerst positiv überrascht bin. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass Biochemie in erster Linie so vielseitig und so interessant sein kann. All dies wurde mir dadurch jedoch bewiesen. Frau Winter hat es geschafft, uns Zuhörern einen weiten Einblick in ihre Studienlaufbahn zu bieten und uns ihre ganz persönlichen Eindrücke zu schildern. Ich wäre aus diesen Gründen also sehr erfreut darüber, noch weitere Vorstellungen von jungen Wissenschaftlern zum Thema Forschung und Studium zu bekommen."

 

Jasmin Hashemzada vom Gymnasium Oldenfelde

05. Mai 2016

Science Connected - zweiter Vortrag

Redakteur/-in: Sarah Ewerlin

Am 26.4. fand der zweite Vortrag am Gymnasium statt. Über 50 Schüler waren gekommen, um von Dana Winter etwas über Molecular Life Science (Biochemie) zu erfahren. Frau Winter hat ihre Forschung erläutert und ist dabei ganz schülernah geblieben. Die Schüler waren sehr begeistert. Viele haben Fragen gestellt und Frau Winter hat diese in ihren Vortrag mit eingebunden.

 

Auch im Forscherlabor geht es voran – unsere Ameisen vermehren sich fleißig. Erstmals haben wir dies am 3.5. sehen können. Alle Forscher waren begeistert, unseren Haustieren zuzuschauen.

 

Unsere neue Geschirrspülmaschine war das erste Mal in Betrieb und hat bei den Schülern echte Begeisterung ausgelöst. Endlich müssen sie nicht mehr ewig mit kaltem Wasser schrubben. 2 neue Laptops sind gerade angekommen und die Schüler freuen sich schon, dass sie bald mit modernen Geräten ungehindert für ihre Forschung recherchieren können.

 

Die Gruppe, die sich mit Vulkanen beschäftigt, wird ihre Arbeit bald im normalen Chemie-Unterricht der achten Klassen vorstellen und so einen imposanten Eindruck davon geben, was Redox-Reaktionen so alles können. Die Jungs sind schon sehr aufgeregt, ob alles klappt und ob sie auch alle Fragen der Mitschüler beantworten können. Für diese Gruppe haben wir sehr viel Material bestellen können, was die Jungs sehr motiviert hat.

 

Unsere Creme-Gruppe hat nach einem Jahr Forschung eine Creme-Basis gefunden, mit der sie zufrieden sind. Nun wird diese mit Wirkstoffen versetzt und die ersten Tester müssen gewonnen werden.

 

Eine weitere Gruppe arbeitet gerade an einem System aus Fischen, Pilzen und Pflanzen. Hier wird ganz viel praktisch gearbeitet und Konstruktionen bilden ist eine Hauptaufgabe. Hierbei wird natürlich viel diskutiert und das Für und Wider abgewogen. Wenn es fertig ist, werde ich ein Bild posten.

19. April 2016

Workshop an der CSS

Redakteur/-in: Sarah Ewerlin

Am 13.4. waren wir bei der Claussen-Simon-Stiftung am Hafen zu Gast. Mit Frau Guse zusammen haben wir Ziele für das Forscherlabor erarbeitet. Damit wir wissen, ob das ganze in die richtige Richtung läuft, möchten wir auch Evaluationen machen, die von Frau Guse unterstützt werden.

 

Mit 17 Schülern haben wir dort 4 Stunden gearbeitet, gelauscht und gegrübelt. Uns hat es viel gebracht, denn die Sicht der Schüler auf das Projekt ist kostbar und so gut angeleitet sind wir schnell auf die wichtigsten Punkte gekommen, die uns bewegen.

 

Es hat sich nun eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit den Vorträgen an unserer Schule beschäftigt und die Auswahl der Vortragenden und Organisation übernimmt. Für das Forscherlabor möchten wir mehr Werbung und Imagepflege in der Schule machen, sodass jeder Schüler weiß, was man dort alles machen kann. Ein Hauptanliegen der Schüler ist auch der zeitliche Ausbau. Hierfür suchen wir nun zum Sommer hin eine zweite Person, die einen weiteren Tag übernehmen kann.

 

Am 26.4. findet unser nächster Vortrag statt. Ich bin gespannt, wie dieser ankommt.

13. April 2016

Vulkane

Redakteur/-in: Sarah Ewerlin

Die ersten Vorträge am Gymnasium haben stattgefunden. Es waren ca. 60 Schüler da, um sich die Fachgebiete von Herrn Czajor und Frau Liedtke anzuschauen. Herr Czajor stellte die Nanowissenschaften vor und wie man mit ihrer Hilfe Krebs demnächst besser und genauer bekämpfen kann. Frau Liedtke kommt aus der Bioverfahrenstechnik und erzählte, dass sie teilweise Tage an Rechnungen sitzt, damit die Maschinen nachher zum Beispiel eine optimale Durchmischung von Waschpulver haben.

Die Besucher waren begeistert, dass es solche Vorträge bei uns nun gibt. Viele jüngere sagten aber auch, dass sie wenig verstanden haben, da die Vorträge mit vielen unbekannten Fachwörtern gespickt waren. Daran werden wir nun zum nächsten Vortrag am 26.4. arbeiten.

 

Währenddessen geht die Forschung der Schüler im Labor natürlich weiter. Eine Gruppe beschäftigt sich gerade mit Vulkanen (Pyrotechnik ohne Explosionen), einer ist auf dem beigefügten Bild zu sehen. In zwei Wochen ist vielleicht auch die erste gesunde Schokolade fertig zum probieren.

 

Wir besitzen nun endlich einen Labor-Geschirrspüler, der uns das Leben wirklich vereinfacht. So können die Schüler mehr experimentieren und müssen nicht verschmutzte Sachen lange mit kaltem Wasser wieder sauber bekommen.

Demnächst soll noch ein eigener Kühlschrank für Cremes und vieles mehr dazu kommen.

18. März 2016

Erste Vorträge kommen

Redakteur/-in: Sarah Ewerlin

Das ganze Forscherlabor ist aufgeregt. Die ersten so ersehnten Vorträge kommen zu uns in die Schule. Zwei junge Wissenschaftlerinnen werden bei uns über ihren Werdegang und ihre Forschung sprechen. Hierfür ist nicht nur das Forscherlaobr, sondern die ganze Schule eingladen. Das Bio-Sportprofil (11. Klasse) übernimmt für diesen Tag und wird Stühle, Mikro und Catering organisieren.

Das Forscherlabor erfreut sich wachsender Beliebtheit. Nun kratzen auch schon Schüler an der Tür und möchten gerne aufgenommen werden. An unserer Schule bekommen die Naturwissenschaften einen echten Aufschwung.

Für das Labor wurden schon viele Materialien gekauft, die den einzelnen Gruppen zugutekommen. Demnächst trifft auch der bestellte Geschirrspüler ein, sodass wir nicht mehr alles in die Chemie tragen müssen. Das wird eine echte Erleichterung.

 

Im ganzen Rummel um das Forscherlabor (auch im Abendblatt und www.hamburger-wochenblatt.de/wandsbek/lokales/labor-der-jungen-forscher-d28886.html) wurde nun auch die Umgestaltung unserer naturwissenschaftlichen Praktika (Wahlkurse 8.-10. Klassen) in Angriff genommen. So können die Schüler, die in Klasse fünf und sechs einen naturwissenschftlichen Schwerpunkt wählen, auch in Klasse acht bis zehn spannende Projekte bearbeiten. In Klasse neun z. B. stellen wir die biologischen, chemischen und physikalischen Projekte unter das Oberthema "Mordfall", in Klasse zehn geht es um das Überthema "Du und dein Universum – Die Sonne dreht sich nur um dich". Wir sind sehr gespannt, wie die neu umstrukturierten und inhaltlich umgestlateten Kurse bei den Schülern ankommen.

 

Unsere nächsten Ziele: Dieses Schuljahr fünf sehr tolle Vorträge hören und genießen, zum Sommer das Forscherlabor einen weiteren Tag öffnen und eine Kooperation mit der Nachbarschule (Stadtteilschule Oldenfelde) eingehen.

 

Es folgen dann demnächst Bilder und ein Bericht vom Vortragsevent am 29.3.16.

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© Video: Katrin Hollensteiner

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